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IGS mit gymnasialer Oberstufe
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Das dreiwöchige Betriebspraktikum am Anfang der 9. Klasse (August/September) stellt für die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf einen großen Beitrag zur Stärkung der beruflichen Orientierung - und damit der Ausbildungs- und Berufsfähigkeit - dar. Dieses Praktikum ist wichtig, um vor den Gesprächen mit der Berufsberatung und den arbeitspsychologischen Befähigungstest eine berufliche Neigung im Praktikum erprobt zu haben, diese in Praktikumsmappe und Nachbetrachtung zu reflektieren und im Gespräch mit Eltern und Lehrkräften zu Berufsvorstellungen zu gelangen.

Das Betriebspraktikum wird eingehend im Unterricht vor- und nachbereitet.

Die Förderschullehrer können bei der Suche nach einem passenden Praktikumsbetrieb behilflich sein, allerdings wird hier auch an die Eigeninitiative der Schüler bzw. an das Engagement der Eltern appelliert, denn eine Praktikumsstelle, die ich mir selbst gesucht habe, stärkt mein Selbstbewusstsein.

Das Betriebspraktikum wird durch die Regel- und Förderschullehrkraft intensiv begleitet. Über die Praktikumszeit müssen die Schülerinnen und Schüler eine Mappe führen, die anschließend benotet wird.

Im Dezember/Januar erfolgt der psychologische Eignungstest der Bundesagentur für Arbeit und im Anschluss finden intensive Gespräche zwischen Schülern, Eltern, Lehrkräften und den Berufsberatern der Agentur für Arbeit statt, in denen gemeinsam beraten wird wie es nach der 9. Klasse an der AGG weitergehen kann.

Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht

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Am 9. November 2021 nahm der UNESCO-WPK aus Jahrgang 9 an einer öffentlichen Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht teil. Eingeladen wurde die Schülergruppe vom Verein „Spurensuche Harzregion“. Der Verein erinnerte an jene Nacht am 09.11.1938, in der in Goslar fast alle in der Innenstadt gelegenen jüdischen Geschäfte und Einrichtungen durch die Nationalsozialisten verwüstet, Juden und Jüdinnen geschlagen, bedrängt und gedemütigt worden.

Auf dem jüdischen Friedhof erinnerten die Schüler*innen in kurzen Vorträgen an ausgewählte Schicksale jüdischer Familien zur Zeit des Nationalsozialismus. Sie legten Steine auf ihren Grabsteinen nieder – ein jüdisches Ritual, um die Toten zu ehren. So gedachten sie z. B. dem jüdischen Kaufmann Selmar Hochberg, der in der Pogromnacht von den Nationalsozialisten in seiner Wohnung überfallen und so schwer misshandelt wurde, dass er an den Folgen verstarb. (Fotos: Dr. Stefan Cramer)