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Auf den Spuren des Luchses

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Am Dienstag und Mittwoch unserer UNESCO-Projektwoche (25.6. und 26.6.) beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs mit dem Luchs, seiner Lebensweise, seinem Jagdverhalten, dem Paarungsverhalten, der Wiederansiedlung im Harz und den Argumenten für oder gegen diese Großkatze vor unserer Haustür.

Der Luchs ist eine im Harz heimische Großkatze und jagt Rotwild, Hasen, Eichhörnchen und Vögel, die er auch länger liegen lässt, um in den nächsten Tagen davon zu fressen. Früher galt der Luchs als gefährlich, da er dem Menschen durch sein brutales und blutrünstiges Jagdverhalten und das Liegenlassen seiner Beute Angst machte. Dabei ist bis heute kein Angriff eines Luchses auf einen Menschen bekannt. Auch das Fell und das Fleisch des Luchses waren damals sehr beliebt, sodass der Luchs viel gejagt wurde. Der letzte Luchs wurde 1818 im Harz erschossen. Seit dem Jahr 2000 wurden 24 Tiere im Harz ausgesetzt. Die Großkatze hat sich seitdem vermehrt, Teile Norddeutschlands besiedelt und ist nun wieder heimisch. Außerdem hält der Luchs die Population an Rehen im Harz zurück, die sonst die Bäume kaputt fressen würden.

Eine Wanderung zum Luchsgehege ermöglichte uns am Mittwoch dann, den Luchs direkt vor unseren Augen zu sehen und zu erleben. Eine Rangerin führte uns dazu nach einer Fahrt mit der Burgberg-Seilbahn durch den Nationalpark Harz, zeigte uns vom Borkenkäfer zerstörte Fichten, unterschiedliche Spuren von Säugetieren und die Gesteinsarten auf dem Weg zu den Rabenklippen. Schließlich konnten wir Tamino, Pamina, Ellen, Paul und Alice, die fünf Luchse im Gehege beobachten, bevor es wieder bergab zurück nach Bad Harzburg ging.

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